Begriff
Cursor
Cursor ist ein KI-erster Code-Editor — ein Fork von Visual Studio Code mit tief in den Editor integrierter KI-Unterstützung.
Cursor — ausführlicher erklärt
Cursor ist ein Code-Editor, der von Grund auf um KI-Funktionen herum entworfen ist. Als Fork von Visual Studio Code bleibt die Bedienung vertraut: Erweiterungen, Themes und Tastaturkürzel sind weitgehend kompatibel. Der Unterschied liegt in der tiefen Integration der KI direkt im Editor — nicht im Browser daneben.
Hauptfeatures
- Inline-Edit (Cmd+K): Markierten Code per natürlicher Sprache umschreiben, ohne den Fokus aus dem Editor zu verlieren.
- Composer: Mehrdatei-Änderungen in einem Schritt — Cursor plant Edits über mehrere Dateien hinweg und führt sie als Patch aus.
- Tab-Autocomplete: Vorschläge gehen über einzelne Zeilen hinaus und antizipieren ganze Code-Blöcke.
- Chat mit Codebase-Kontext: Fragen zum Projekt beantworten, ohne relevante Dateien manuell anzuhängen — Cursor indexiert das Repository.
Modelle und Lizenz
Nutzer können zwischen verschiedenen Modellen wählen — typischerweise Varianten von Claude und GPT. Eigene API-Keys sind möglich, was Cursor auch für Teams attraktiv macht, die ihre Token-Kosten selbst tragen oder einen festen Anbieter bestimmen wollen. Die Anwendung ist plattformübergreifend für macOS, Windows und Linux verfügbar.